dierck & meyer mediengestaltung

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Kleine WordPress-Bonbons, Teil 3: Videos in Artikel einbinden

Ein Erfahrungsbericht vom Dazulernen: Manche Dinge gehen eben nicht so einfach.

Das unten gaaanz am Ende folgende Video wollte ich zu Versuchszwecken „mal eben“ von unterwegs aus publizieren. Denkste!

Wie gewohnt, sollte es erst in die Mediathek geladen und dann in einen Artikel hinein verknüpft werden. Das Hochladen in die Mediathek, so viel war schnell klar, beschränkt sich allerdings auf Bilder. Videos: isnich!

Nach einigem Rumprobieren, mit diversen anderen Apps die Datei auf den Server zu bekommen, kam ich dann endlich drauf: Direkt in einen Artikel einbinden, das geht – jedenfalls bietet sich dort das entsprechende Upload-Menü.

Hier wäre nun also das Filmchen zum Test gewesen.

Mannheim. Der Paradeplatz morgens um neun.

(Mit mehreren atemberaubenden Schwenks, den Straßenbahnen folgend. – Hm … ist Gähnen eigentlich auch „atemberaubend“?)

Tja, wäre!

Leider zeigte sich meine Ausrüstung (iPhone 4S, iOS 6.0, WordPress.app 3.1.4) außerstande, das MOV auch tatsächlich hochzuladen, obwohl ein Menüpunkt der WordPress-App. für iOS den Video-Upload eindeutig vorsieht. Blieb einstweilen zu klären, warum das so ist. Bei erreichen von 100 % brach der Upload mit einer ungenauen Fehlermeldung ab.

Wieder zu Hause, ging es dann auf dem Mac weiter. Hier bot sich das neue Problem, den Film – von beträchtlicher Dateigröße selbstverständlich – runter vom iPhone und rauf auf den Rechner zu kriegen. Das funktionierte einfach mit einer iTunes-Synchronisation. Von da auf den Manitu-Server ist dann kein Problem mehr – nach Umwandlung vom unkomprimiert 633 MB großen MOV in ein hochladbares MP4 bzw. M4V. Das ist nun auf gerade mal 22,4 MB heruntergerechnet und damit beherrschbar.

Nächster Schritt: Einbindung in diesen Artikel. Auch das ging nicht so einfach wie bei einem Bild. Ein bloßer Link zu der Filmdatei wie hier bringt kein Ergebnis in WordPress. Nur einen Download der Datei kann ich damit anstoßen. Will ich aber nicht. Eine Suche im Internet bringt dann zutage, daß man nicht die Datei, sondern einen Player verlinken muß, der den Datenstrom auf den Bildschirm des abfragenden Rechners streamt.

Nach einiger Suche fiel meine Wahl dann auf den JW-Player. Der wird als Plugin in WordPress installiert und streamt den Clip wahlweise als Flash oder nach dem HTML-5-Standard. Die Bedienung ist dabei relativ einfach: Über den Knopf „Dateien hinzufügen“ über dem WordPress-Eingabefenster geht man wie üblich in die Mediathek, wählt die hochgeladene Filmdatei aus und findet dann unten neben dem bekannten Knopf „In Artikel einfügen“ einen weiteren, „Insert JW Player“. Der fügt dann für diesen Film z.B. den Code [jwplayer mediaid="716"] ein. Das Ergebnis sieht – endlich! – so aus:

Sapere aude!

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Kleine WordPress-Bonbons, Teil 2: Ümläüte und Eßzetts in Pärmälinkß

Das unschöne Problem: will man deutsche, suchmaschinenfreundliche Permalinks statt der standardmäßigen (einfache Nummern), kann man das in den WordPress-Einstellungen ganz einfach hinbiegen. Doch leider werden standardmäßig dann die Umlaute und das ß falsch umgewandelt: Aus der Überschrift dieses Artikels würde ein "kleine-wordpress-bonbons-teil-2-umlaute-und-ezetts-parmalink" – sieht nur deshalb nicht schlecht aus, weil ich diese Unsinnsüberschrift gebastelt habe. Wer aber über „Bücher“ schreibt, und die Suchmaschine muß nachher "bucher" finden, ärgert sich. Es sieht auch einfach behämmert aus.

Um die Sache automatisch einzudeutschen, dafür gibt es, wie für alles, Plugins. Leider gehen die oft arg auf den Arbeitsspeicherplatz beim Provider. Die einfachste Lösung ohne Plugin bietet hier der Jenenser „Mobile enthusiast. Webworker, blogger and author“ René Hesse. Er stellt eine Datei de_DE.php zur Verfügung, die in der WordPress-Installation in den Ordner /wp-content/languages zu kopieren ist. Dann wird aus der Überschrift: kleine-wordpress-bonbons-teil-2-uemlaeuete-und-esszetts-paermaelinkss – sieht nur deshalb nicht gut aus, weil ich diese Unsinnsüberschrift gebastelt habe. Wer aber über „Bücher“ schreibt, und die Suchmaschine muß nachher "buecher" finden, freut sich.

Sapere aude!

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Kleine WordPress-Bonbons, Teil 1: Posten per E-Mail

… ist eine sehr schnelle und praktische Sache. Einfach an eine zu definierende, geheime Adresse von einer zweiten, registrierten Adresse aus schreiben, und schon erscheint es hier. Schneller geht’s nicht.

Ein paar Feinheiten gilt es allerdings zu beachten. WordPress muß nämlich merken, daß es seine Mails abholen soll. Das geht über die Cron-Jobs, in bestimmten Zeitabständen wiederkehrende Skriptroutinen. Die sind allerdings für „Codefremde“ nicht ganz trivial. Leichter ist der Weg über ein <iframe>-Element, das im Fuß der WordPress-Seiten unsichtbar versteckt wird und beim Aufruf der Seite dafür sorgt, daß WordPress sich seine Mails holt.

Weiterer Kniff: Nur Absenderadressen, die bekannten Usern zuzuordnen sind, werden von WordPress sofort veröffentlicht. Alle anderen kommen als „Offen“ erstmal zur Freigabe in die Warteschleife. Wer also wirklich schnell von irgendwo posten will, sollte sich merken, welche seiner Mailadressen in WordPress registriert ist.

Eine Beschränkung läßt sich leider nicht so leicht umgehen: Nur Text kann auf diese Weise gepostet werden. Alles andere wird ausgefiltert.

Alle Einzelheiten gibt es hier.

Sapere aude!

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